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Inhalte und Programm von Coaching-Ausbildungen

Welche Inhalte sollte eine Coaching-Ausbildung bieten?

Auch wenn die inhaltliche Ausrichtung von Coaching-Ausbildungen sehr unterschiedlich sein kann, gibt es grundsätzliche Voraussetzungen und Qualitätsstandards, die eine professionelle Ausbildung erfüllen sollte.

2 Min.

Es sei betont, dass es nicht „die“ Coaching-Ausbildung geben kann, sondern dass sich die Inhalte zwischen den existierenden Ausbildungen unterscheiden können und sollten. Dies ist sinnvoll, weil die Teilnehmer von Ausbildungen unterschiedliche Ausgangsvoraussetzungen mitbringen, bzw. sich Coaching-Ausbildungen auch an bestimmte Zielgruppen richten. Jedoch gibt es einige grundlegende Erwägungen zu den Inhalten, deren Gültigkeit zumindest überwiegend als gegeben zu betrachten ist.

Methodenvielfalt

Eine Coaching-Ausbildung sollte unterschiedliche Theoriebezüge und Denkschulen berücksichtigen, damit Flexibilität und die Fähigkeit zum Perspektivenwechseln nicht nur hypothetisch vermittelt werden. Sofern eine Ausbildung also nicht absichtlich auf eine bestimmte Ausrichtung oder Methodik fixiert ist – dies kann z.B. für ergänzende Weiterbildungsmaßnahmen durchaus sinnvoll sein – sollte sie methodenübergreifend orientiert sein, d.h. es sollten verschiedene Denkschule“ vermittelt werden.

Wissenschaftliche Fundierung

Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl von Ansätzen und Methoden ist in jedem Fall deren wissenschaftliche Fundierung und Transparenz. D.h. die vermittelten Vorgehensweisen sollten verständlich und für die Teilnehmer nachvollziehbar sein; dies ergibt sich aus dem Anspruch des Coachings, Wahrnehmung und Reflexion zu verbessern. Einen methodischen Schwerpunkt nimmt daher in jedem Falle das Feedback ein, da es sowohl im Coaching als auch für die Reflexion und Erfahrungsverarbeitung in der Coaching-Ausbildung von zentraler Bedeutung ist.

Praxisbezug

Um selbstständig Coachings durchzuführen, ist das Sammeln praktischer Erfahrung notwendig. Im Rahmen einer Coaching-Ausbildung kann diese z.B. durch Fallübungen auf- und ausgebaut werden. Dabei sollte mit echten (wenn auch zu Beginn nicht zu anspruchsvollen) Themen gearbeitet werden, damit man nicht nur Rollenspiele lernt, sondern reale Prozesse durchführen und reflektieren kann. Auf diese Weise können die für ein Coaching notwendigen Erfolgsfaktoren kennen gelernt werden, vom Beziehungsaufbau und der Kontraktphase bis zum Abschluss oder Abbruch des Coachings. Erst diese umfassende Erfahrung ermöglicht die Entwicklung eines individuell passenden, realistischen Coaching-Konzeptes.

Dr. Christopher Rauen und Andreas Steinhübel leiten gemeinsam die RAUEN Coaching-Ausbildung. Hier finden Sie weitere Informationen zur Ausbildung.

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Stefanie Widjaja

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Stefanie Widjaja